Letztes Viertel im Zwillinge
steht bevor – Di., 12.09.2028, 02:46 MESZ
Beim letzten Viertel ist wieder die Hälfte des Mondes beleuchtet, doch nun nimmt er ab. Die Spannung dieser Phase ist eine andere als beim ersten Viertel: Es geht nicht ums Durchsetzen, sondern ums ehrliche Neubewerten.
Dieses letzte Viertel steht im Zeichen Zwillinge. Die Zwillinge stehen für Neugier, Austausch und das offene Gespräch. Sie verbinden, fragen, lernen und halten den Geist beweglich. Gedanken und Kontakte nehmen zu, vieles will gleichzeitig Aufmerksamkeit.
Was im Zyklus begonnen und seinen Höhepunkt erreicht hat, darf jetzt überprüft werden. Vieles hat seinen Dienst getan. Das letzte Viertel ist die Zeit, Überholtes bewusst loszulassen, damit der kommende Neumond wieder Raum vorfindet.
In verschiedenen Lebensbereichen
Beziehungen und Begegnung
In Beziehungen lädt das letzte Viertel ein, Altlasten anzuschauen – einen alten Groll, eine Gewohnheit, die nicht mehr passt. Loslassen heißt hier nicht, Menschen abzuschneiden, sondern das Überholte zwischen euch leiser werden zu lassen.
Arbeit und Berufung
Für Arbeit und Berufung ist dies eine gute Zeit zum Aufräumen und Abschließen: offene Punkte erledigen, Unnötiges aussortieren, statt Neues zu beginnen. Klarheit entsteht jetzt durch Weniger, nicht durch Mehr.
Körper und Selbstfürsorge
Für Körper und Selbstfürsorge zieht sich die Energie spürbar zurück. Das ist eine Einladung, langsamer zu werden und dir Erholung zu erlauben, bevor der nächste Zyklus beginnt.
Innere Entwicklung
Innerlich geht es um Bewertung ohne Härte: Was war stimmig, was nicht? Nicht, um dich zu verurteilen, sondern um ehrlich zu erkennen, was du nicht länger tragen möchtest. Ihre Reife liegt darin, aus der Vielfalt das Wesentliche zu wählen, statt sich zu verzetteln.
Einladung zur Betrachtung
Was darf gehen?
Welche Überzeugung oder Gewohnheit hat sich überlebt?
Was möchte ich abschließen, bevor ich Neues beginne?
Was möchte ich wirklich verstehen – und wem möchte ich zuhören?
Schreibe eine Sache auf, die du nicht länger tragen möchtest. Lies den Satz einmal laut und leg das Blatt bewusst beiseite. Loslassen braucht keinen großen Akt – oft genügt eine klare Geste.
Natur und Rhythmus
Der Mond zieht sich zurück und wird schmaler, der Himmel dunkler. Die Natur zeigt, dass Abnehmen und Pause so sehr zum Rhythmus gehören wie das Wachsen.
Zum MitnehmenIch darf abgeben, was ich nicht mehr brauche.
Wenn es dir gerade nicht gut geht, wende dich bitte an Menschen, die dafür ausgebildet sind. Diese Seite ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe.